Archiv 2008

Jäbiläumsfeier des Kleintierzüchterverein Z354

Im Jahre 2008

50 Jahre Kleintierzüchterverein dies ist ein Grund zum feiern. Doch gestattet mir einen kleinen Rückblick auf die Vergangenen 50 Jahre.

Gegründet wurde der Kleintierzüchterverein Löchgau im März 1958 von folgenden Personen. 1.Vors. Fritz Krause, 2.Vors. Fritz Enchelmaier, Schriftf. Paul Bollinger, Kaninchenwart und tätowieren Wilhelm Trinkner, Kassier Erich Tomsche, Unterkassier Reinhold Trinkner, Ausschußmitglieder Otto Enchelmaier und Julius Remmele. Von diesen 8 Gründungsmitglieder leben noch 3 Personen davon sind 2 heute Abend anwesend es sind dies Wilhelm Trinkner und Erich Tomsche. In den ersten 6 Jahre des Vereins war ein sehr häufiger Wechsel an der Vorstandschaft. 2 Jahre Fritz Krause , 1 Jahr Otto Enchelmaier, dann wieder 2 Jahre Fritz Krause, 1 Jahr Paul Bollinger. Erst als dann Franz Merkert 1964 das Amt des 1.Vors. Übernahm und dies 8 Jahre bis 1972 inne hatte kam Ruhe in den Verein. Denn vor seiner Zeit war der Verein schon fast bei der Auflösung , unserem Franz war es zu verdanken, daß es weiter ging. 1972 begann dann meine Kariere beim Verein als 1. Vors. bis 1997 . Nach 25 Jahren 1.Vors. wurde Walter Ebinger zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Von 1997 bis 2001 war Thomas Koller 1.Vors. nach seinem Abgang war es Walter Ebinger wieder vorbehalten dieses Amt zu übernehmen, obwohl man mich 1997 schon zum Ehrenvorsitzenden ernannt hatte und so wie es aussieht werde ich dies auch noch ein Weilchen tun.

Gegründet wurde der Verein 1958 als Kleintierzüchterverein Löchgau, da aber immer mehr Mitglieder aus Erligheim zu uns kamen und wir in Löchgau merkten, daß wir in Löchgau fast keinen Zuwachs mehr hatten nahmen wir den Namen Erligheim mit ins Boot und so erweiterten wir im Jahre 1975 den Verein

Kleintierzüchterverein Löchgau - Erligheim. Dieser Beschluß war damals nicht ganz unumstritten waren doch einige Mitglieder nicht dafür, aber dies legte sich sehr schnell denn nach ein paar Jahren merkte man , daß ohne Erligheim es den Verein Löchgau nicht mehr geben würde und so sind wir nun schon 33 Jahre beisammen. Unsere Ausstellungen hielten wir dann abwechselnd bis vor ein paar Jahren in Löchgau und Erligheim ab

In all den Jahren war der Verein immer aktiv am arbeiten es wurden neue Käfige erworben. Man beteiligte sich an den Straßenfesten in Löchgau und Erligheim diese Straßenfeste waren der Garant für unsere finanzielle Gesundung. Denn was wir dort verdienten konnten wir auf keiner Ausstellung erreichen. 1997 kauften wir dann für ca. 38.000,-- DM ohne Schulden zu machen eine Parzelle in der Feldscheunen Anlage in Erligheim, so, daß wir unseren gesamten Vereinsbedarf dort unterbringen konnten. An den Straßenfesten beteiligen wir uns nicht mehr, aber alle 2 Jahre an den sogenannten Weintage in Erligheim von diesem Verdienst können wir unsere Unkosten für die Feldscheune decken.

Nun zum wichtigsten eines Vereines zu den Züchter. Wenn wir auch Mitglieder mäßig kein großer Verein waren so hatten wir doch über Jahrzehnte hinweg sehr Erfolgreiche Züchter in unseren Reihen so war dies beim Geflügel unser Manfred Zügel mit seinen Hamburger silberlack und den rotgesattelten Italiener mit diesen Tieren hatte er mehrmals in Hannover auf der Deutschen Jungeflügelschau erfolgreich ausgestellt. Unser Uwe Fein war mit seinen Enten und Hühner auf unseren Neckar-Enz-Vergleichsschauen mit erfolgreich ebenso der Kassier Fritz Volk mit seinen Australorps schwarz. Seit einigen Jahren ist bei den Hühner Friedhelm Rawolle aus Freudental zu uns gekommen er züchtet sehr erfolgreich Zwerg Wyandotten und Zwerg Welsumer . Ein gut bekannter Züchter war auch unser Otto Enchelmaier mit seinen Rhodeländer und Sussex Hühner.

Bei den Tauben hatten wir auch Züchter welche auf großen Schauen sehr Erfolgreich waren z.B. Reinhold Trinkner, Wilhelm Trinkner, Karl Steffl , Otto Schittenhelm und in den letzten Jahren war unser Karl Bader zweimal Deutscher Meister mit seinen Giant Homer. Bei den Kaninchen war unser Roland Remmele der Erste der einen Bundessieger - Rammler stellte er ist über viele Jahre auch im Neuseeländer-Club sehr erfolgreich. Den ersten Bundesmeister erreichte unser Rudi Hauptfleisch mit Engl.-Schecken thüringerfarbig. Seine Erfolge auf Club.- und überregionalen Clubschauen sind über die Grenzen hinaus bekannt. Nicht zu vergessen unser Willi Esser welcher mit seinen Kleinchinchilla und Holländer auf vielen Schauen erfolgreich war. Auch Wilhelm Trinkner stellte sehr oft auf Kreisschauen und Landesschauen erfolgreich aus. Unser Roland Hackl hatte es vorgezogen nur im Verein auszustellen, aber trotzdem hatte er das eine oder andere Mal uns Favoriten bei der Lokalschau ein Bein gestellt und mit hervorragenden Leistungen überrascht. Auf der Bundeschau 2005 in Nürnberg konnte mein Enkel Felix bei den 80 Engl.-Schecken schwarz - weiß das Siegertier erringen. Auf dieser Schau ist es mir das erste mal gelungen Deutscher Meister mit Kleinschecken blau und mit den Engl.Schecken thüringerweiß 2. zu werden, zu dem noch eine Klassensieger Häsin bei den Kleinschecken blau. Gut über meine Erfolge in der Scheckenzucht möchte ich mich nicht weiter äußern nur soviel soll gesagt sein in den letzten 25 Jahren sind Rudi Hauptfleisch und ich eine Hochburg in der Scheckenzucht im Württemberger Scheckenclub. Wie schon erwähnt die Vergleichsschauen es wurden 6 mal die Neckar-Enz-Vergleichsschau durchgeführt und davon wurden wir 3 mal Gesamtsieger und 3 mal 2. Somit waren wir der Erfolgreichste Verein unter diesen 6 Vereinen. Bei der Jubiläumsschau in Bietigheim stellten wir in allen 3 Sparten die Sieger Tiere und waren erfolgreichster Verein der Schau.

Leider hat der allgemeine Abwärtstrend in der Kleintierzucht auch uns nicht verschont so können wir seit einiger Zeit keine Jungtierschau mehr abhalten, da wir einfach das Personal nicht mehr haben. Die Lokalschau geht gerade noch doch nur noch einen Tag und wie lange wir dies noch durchstehen weis ich nicht, da auch die aktiven Aussteller immer weniger werden und neue Züchter sind nicht zu bekommen, wenn auch von unseren Landesverbänden große Reden geschwungen werden wie man Mitglieder werben kann. Jedoch in unseren Gemeinden ist ein Züchter Zuwachs nicht möglich . So werden wir uns bemühen den Verein solange es geht zu pflegen am Leben zu erhalten. Unsere Lokalschau Anfang November steht ganz im Zeichen des 50 jährigen Bestehens und ich verspreche euch, daß ich dazu noch mal mein bestes geben werde.

Zum Schluß möchte ich allen Dank sagen welche in den letzten 50 Jahren treu für den Verein gearbeitet haben, angefangen vom 2.Vors. Kassier Schriftführer Zuchtwarte Ausschußmitglieder allen aktiven und passiven Mitgliedern.

 

Jubilare

Wilhelm Trinkner  50 Jahre im Verein Gründungsmitglied

Unser Wilhelm ist einer der noch anwesenden Gründungsmitglieder im Verein er war mit dabei als 1958 der Verein gegründet wurde, davor war er im Verein Besigheim. Über 20 Jahre war unser Wilhelm Schriftführer viele Jahre auch Zuchtbuchführer und Tätowiermeister. Die ersten Käfige die unser Verein erstellte wurden in seiner Werkstatt gefertigt. Mit seinen Hellen Großsilber Kaninchen und seinen Luchstauben ist unser Wilhelm ein weit bekannter Züchter große Erfolge auf Landes und Kreisschauen konnte er erringen.

Erich Tomsche 50 Jahre im Verein Gründungsmitglied

Unser Erich ist ebenfalls ein Mitglied welcher den Verein mit begründet hat. In den Anfängen des Vereins war er einige Jahre Kassier und auch noch 2.Vors. Am Anfang züchtete er Kaninchen und Tauben jedoch bedingt durch Umzug und Neubau konnte er dann keine Tiere mehr züchten. An den Ausstellung hatte er uns Jahrelang in der Tombola beim Verkauf der Lose geholfen und ist uns auch als passives Mitglied bis heute erhalten geblieben.

Franz Merkert über 40 Jahre im Verein, 1. Vors. von Febr.1964 – März 1972

Seit unser Franz 1964 den Vorsitz im Verein übernahm ging es aufwärts, den vor ihm waren doch etwas turbulente Zeiten zu verzeichnen. Von 1972-1974 begleitete er auch noch das Amt des 2.Vors. . Leider konnte auch er durch Umzug und Neubau dann keine Tiere mehr züchten. An den Ausstellung war er immer ein gern gesehener Gast und egal bei welche Vereinsfesten war unser Franz immer da bei, vor Jahren als es ihm noch gesundheitlich besser ging half er uns auch im Ausschank bei den Weintagen und an den Ausstellungen.

Roland Hackl über 40 Jahre im Verein

Unser Roland kam Anfang der 60 Jahre zum Verein wohnhaft in der Langengasse in Löchgau neben Franz Merkert. Er züchtete Dt.Riesenschecken schwarz und Nürnberger Lerchen. Roland war auch 2 Jahre Kassier im Verein. Dann kam der Umzug nach Erligheim wo er mehrere Jahre keine Tiere halten konnte, jedoch als er dann sein eigenes Haus baute hatte er sich wieder Kaninchenställe gebaut und sich die Schwarzgrannen Kaninchen angeschafft welche er heute noch mit großem Erfolg züchtet.

Robert Zeller 49 Jahre im Verein

Unser Robert trat zur gleichen Zeit wie ich in den Verein ein nämlich 1959 am Anfangs züchtete er Hühner mußte aber dann durch neu Bau und Umzug nach Besigheim mit der Hühnerzucht aufhören. Was ihn aber nicht daran hinderte dem Verein immer treu zu bleiben es gab fast keine Ausstellung an der er uns nicht besuchte seine Frau hatte mehrmals in der Küche mitgearbeitet und seine Weinspenden zu Tombola wurden schon zur Tradition.

Rudi Hauptfleisch  über 25 Jahre im Verein

Seit über 25 Jahre ist unser Rudi im Verein er kam 1981 zu uns, ist zusammen mit seiner Frau Erne nicht mehr weg zu denken. Vom ersten Tag an war unser Rudi fester Bestandteil im Verein es gab keine Ausstellung kein Straßenfest an dem er nicht mitarbeitete. Und was mich persönlich freute, daß er vom ersten Tage an Englische-Schecken züchtete mit den er auch weit über die Landesgrenzen hinaus große Erfolge verbuchen konnte.

Fritz Volk seit März 1981 Kassier im Verein

Seit 27 Jahren ist unser Fritz Kassier im Verein, ich hatte ja vor ihm auch Kassiere, aber mit ihm hatte ich die beste zusammen Arbeit. Es gab bei Veranstaltungen nie Kleingeld Probleme es gab nicht eine Rechnung die er auch nur aus versehen nicht überwiesen hätte. An jeder Ausstellung eine übersichtliche Abrechnung, schon bei der nächsten Versammlung konnte er uns immer sagen welchen Umsatz wir gemacht haben und was verdient war. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm jedes Jahr eine einwandfreie Kassenführung sowie den guten Kassenstand den er nie aus den Augen verloren hatte. Ein großer Dank geht an unseren Fritz denn hätte er nicht so gut gewirtschaftet könnten wir heute kein so großzügiges Fest veranstalten. Darum ernennen wir unseren Fritz Volk zum Ehrenkassier .